Reiseziel · Griechenland
Kreta –
Insel der Kontraste.
Minoische Paläste, rosa Sandstrände, tiefe Schluchten — Kreta ist Griechenlands größte Insel und eine eigene Welt.
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Minoische Paläste, rosa Sandstrände, tiefe Schluchten — Kreta ist Griechenlands größte Insel und eine eigene Welt.
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Warum Kreta?
Kreta ist nicht einfach eine weitere griechische Insel — sie ist ein Kontinent im Kleinen. Mit 260 km Länge bietet sie eine Vielfalt, die kaum eine andere Insel im Mittelmeer erreicht: eiskalte Gebirgsschluchten, rosa Sandstrände, venezianische Altstädte, minoische Ruinen und ein Olivenöl, das zu den besten der Welt zählt. Man kann dreimal nach Kreta fahren und jedes Mal eine andere Insel erleben.
Die Insel gliedert sich grob in vier Regionalpräfekturen, die sich in Charakter und Atmosphäre deutlich unterscheiden. Wer Kreta verstehen will, kommt nicht umhin, sich für eine Region zu entscheiden — und neugierig auf die anderen zu bleiben.
Die Hauptstadt Kretas beherbergt den wichtigsten Flughafen der Insel und das weltberühmte Archäologische Museum mit Funden aus dem Minoischen Reich. Nur wenige Kilometer entfernt liegt Knossos — der größte minoische Palastkomplex Europas, über 3.500 Jahre alt. Die Küstenorte östlich von Heraklion (Malia, Stalis, Hersonissos) zählen zum touristisch am stärksten erschlossenen Teil der Insel.
Der Westen Kretas ist landschaftlich der dramatischste Teil der Insel. Das Lefka Ori — das Weiße Gebirge — türmt sich bis auf 2.400 Meter auf. Von hier führt die Samaria-Schlucht, mit 18 km eine der längsten Europas, hinunter zur Südküste. Chania selbst besticht mit seinem venezianischen Hafen und der Leuchtturm-Silhouette, die zum Sinnbild der Insel geworden ist. Die Halbinsel Akrotiri und die Strände von Falassarna und Balos liegen ebenfalls in dieser Region.
Rethymno liegt auf halber Strecke zwischen Heraklion und Chania und ist die kleinste der vier Hauptstädte. Ihre Altstadt mit engen Gassen, osmanischen Brunnen und venezianischen Loggienhäusern ist eine der besterhaltenen auf Kreta. Der Stadtstrand ist breit und familienfreundlich. Die Südküste der Region — mit dem Palmenstrand von Preveli und dem Kourtaliotiko-Canyon — gehört zum Schönsten, was Kreta zu bieten hat.
Der Osten Kretas ist ruhiger und manchmal etwas exklusiver als der Norden. Agios Nikolaos liegt pittoresk an einer Meereslagune, Elounda ist bekannt für seine Luxushotels. Wer Stille sucht, findet sie auf der Halbinsel Sitia oder im Hochplateau Lasithi mit seinen alten Windmühlen. Und Spinalonga — die ehemalige Leprakolonie auf einer kleinen Insel — ist eines der bewegendsten historischen Zeugnisse des gesamten Mittelmeers.
Elafonissi im Südwesten gilt als einer der schönsten Strände Europas — der Sand schimmert rosa durch winzige Korallenfragmente, das Wasser ist flach und türkisfarben. Balos, per Boot oder Schotterstraße erreichbar, bietet eine Lagune in Crème- und Türkistönen. Falassarna nördlich von Chania hat breite Sandflächen und klares Wasser. Im Süden überrascht Preveli mit seinem Palmenhain direkt am Fluss, der ins Meer mündet.
Kreta eignet sich ausgezeichnet für Familien. Die Nordküste bietet flache, breite Sandstrände ohne starke Strömung. All-Inclusive-Resorts mit Kinderbetreuung, Wasserparks und Animationsprogramm finden sich besonders im Raum Hersonissos und Malia sowie westlich von Rethymno. Kretische Gastfreundschaft Kindern gegenüber ist mehr als nur ein Klischee — wer mit Kindern reist, wird in Tavernen und Cafés besonders herzlich empfangen.
Kreta hat zwei internationale Flughäfen: Heraklion (HER) im Norden und Ioannis Daskalogiannis (CHQ) bei Chania im Westen. Direktflüge ab deutschen Flughäfen dauern 3 bis 3,5 Stunden. In der Hauptsaison (Mai–Oktober) gibt es Verbindungen ab Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Berlin und weiteren Städten. Wer über Athen reist, kann auf die Fähre umsteigen — die Nachtfähre von Piräus nach Heraklion dauert etwa neun Stunden.
Mehr Hintergrund und Reisetipps zu Kreta finden Sie in unserem Reisemagazin: Kreta – Insel zwischen Mythos und Meer →
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Kreta ist die größte der griechischen Inseln. Alle weiteren Inseln und Reiseziele in Griechenland:
Griechenland – alle Inseln & Reiseziele →Häufige Fragen
Mai, Juni und September sind ideal: angenehme Temperaturen zwischen 25 und 30 °C, kaum Regen und deutlich weniger Touristen als im Hochsommer. Juli und August sind heiß (bis 38 °C) und in den Küstenorten sehr voll. April eignet sich hervorragend für Wanderungen in den Schluchten und Kulturreisen.
Der Westen rund um Chania ist landschaftlich spektakulär und ruhiger – ideal für Entdeckungsreisen und Wanderungen in der Samaria-Schlucht. Heraklion im Norden bietet Geschichte (Knossos, Archäologisches Museum) und die beste Fluganbindung. Rethymno ist charmant mit venezianischer Altstadt und schönen Stränden. Der Osten rund um Agios Nikolaos und Elounda ist etwas ruhiger und exklusiver.
Ab Flughafen Hannover-Langenhagen (HAJ) ist Kreta im Sommerflugplan direkt erreichbar, die Flugzeit beträgt rund 3 Stunden. Von anderen deutschen Flughäfen wie Frankfurt, München, Düsseldorf oder Hamburg dauert der Direktflug nach Heraklion (HER) oder Chania (CHQ) etwa 3 bis 3,5 Stunden.
Das Angebot reicht von einfachen Strandhotels bis zu Luxusresorts. In der Vor- und Nachsaison beginnen Pauschalreisen ab ca. 500–700 € pro Person (7 Nächte, Flug + Hotel). Im Hochsommer und bei höherer Hotelkategorie liegen die Preise deutlich darüber.
Ja – Kreta zählt zu den familienfreundlichsten griechischen Inseln. Breite, flache Sandstrände an der Nordküste (Georgioupolis, Rethymno Stadtstrand, Malia), viele All-Inclusive-Resorts mit Kinderbetreuung und das warme Mittelmeer machen die Insel ideal für Familien.
Elafonissi im Südwesten mit seinem rosa-weißen Sand ist einer der bekanntesten Strände Europas. Balos an der Nordwestspitze beeindruckt mit einer türkis-cremefarbenen Lagune. Falassarna bietet breite Sandflächen und türkisfarbenes Wasser. An der Südküste liegen Preveli (Palmenstrand am Flussdelta) und Matala mit seinen Höhlen – weniger bekannt, aber eindrucksvoll.
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