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Reiseziel · Spanien · Balearen

Mallorca –
Mehr als Strand.

Die größte Baleareninsel überrascht mit Gebirgsdörfern, Olivenhainen und einer Gastronomie-Szene, die sich mit Barcelona messen kann.

Mallorca hat ein Imageproblem – und dieses Problem heißt vor allem: unbegründete Vorurteile. Die Insel, die jahrzehntelang als Massentourismus-Hochburg galt, ist längst differenzierter als ihr Ruf. Das Tramuntana-Gebirge im Nordwesten ist UNESCO-Weltnaturerbe und eine der spektakulärsten Berglandschaften des Mittelmeers. Dörfer wie Valldemossa, wo Frédéric Chopin einst den Winter verbrachte, und Deià, das zur Künstlerkolonie wurde und es bis heute geblieben ist, gehören zu den schönsten Orten Spaniens. Mallorca ist nur dann enttäuschend, wenn man sich auf Ballermann und Playa de Palma beschränkt.

Palma de Mallorca ist eine echte europäische Großstadt – kosmopolitisch, lebhaft und mit einem historischen Kern, der sich sehen lassen kann. Die gotische Kathedrale La Seu thront majestätisch über dem Hafen, das moderne Kunstmuseum Es Baluard überrascht mit internationaler Qualität, und die Restaurants der Altstadt bieten Tapas auf einem Niveau, das mit Barcelona konkurriert. Wer einen Tag in Palma verbringt, kommt verwandelt zurück: Die Stadt gibt der Insel eine urbane Tiefe, die man nicht erwartet.

Die Strände Mallorcas sind nicht alle gleich – und das ist die gute Nachricht. Im Norden bieten Cala Torta und Cala Mesquida wilde Küstenlandschaften ohne Tourismusinfrastruktur – Felsen, klares Wasser, Einsamkeit. Im Süden liegt Es Trenc, Mallorcas längster Naturstrand mit feinem weißen Sand und türkisem Wasser, der trotz seiner Bekanntheit viel Platz bietet. An der Westküste überrascht Cala Deià mit dramatischer Szenerie: winzig, von Felsen eingerahmt, mit Blick auf das Tramuntana-Massiv. Die Vielfalt der Küste ist ein Argument für sich.

Ein ehrlicher Hinweis: Juli und August sind auf Mallorca voll und teuer. Die Hauptsaison bringt volle Strände, volle Restaurants und Preise, die dem spanischen Festland deutlich überlegen sind. Wer Mallorca von seiner besten Seite kennenlernen will, reist im Mai oder Juni – die Mandel- und Orangenbäume blühen, die Temperaturen sind perfekt, und die Insel gehört noch zu einem guten Teil den Einheimischen.

Reisetipps für Mallorca

  • Mietwagen nutzen: Mit dem Auto erschließen sich die Dörfer des Tramuntana, die wilden Nordstrände und das Hinterland – öffentliche Busse sind limitiert außerhalb der Hauptorte.
  • Palma früh erkunden: Die Altstadt vor der Ankunft der Kreuzfahrtschiffe – also vor 10 Uhr – ist eine andere Stadt. Ruhig, authentisch, fotogen.
  • Pa amb oli probieren: Das mallorquinische Grundnahrungsmittel – Brot mit Olivenöl und Tomate – ist simpel, gut und überall auf der Insel zu finden.
  • Tramuntana per Rad: Die Serra de Tramuntana ist eines der besten Rennrad-Reviere Europas – Profiteams trainieren hier im Frühjahr, und die Straßen sind entsprechend gut ausgebaut.

Schnellinfo

  • HAUPTSTADTPalma
  • SPRACHESpanisch, Katalanisch
  • WÄHRUNGEuro
  • REISEZEITApril bis Oktober
  • FLUGZEITca. 2,5 Std.
  • UNESCOSerra de Tramuntana

Beliebte Reiseideen

  • 1 Woche Pauschalreise Süden
  • Palma Städtereise
  • Finca-Urlaub Tramuntana
  • Aktivurlaub Nordküste
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Reiseklima

Wann nach Mallorca?
Der Monatsüberblick.

Mai, Juni und September sind die klare Empfehlung: angenehme Temperaturen, wenig Regen, kein Hochsaisongedränge.

MONAT TEMPERATUR REGENTAGE HINWEIS
Januar10–14 °C8Nebensaison, Wandern
Februar11–15 °C7Mandelblüte
März13–17 °C7Frühling, Radfahren
April15–20 °C6Angenehm, ruhig
Mai18–24 °C4★ Bestzeit
Juni22–28 °C2★ Bestzeit
Juli25–32 °C1Hochsaison, teuer & voll
August26–32 °C2Hochsaison, teuer & voll
September22–28 °C4★ Bestzeit
Oktober17–23 °C7Warm, ruhiger
November13–18 °C8Nebensaison
Dezember11–15 °C8Ruhig, günstig

Häufige Fragen

Mallorca-Urlaub –
Ihre Fragen, unsere Antworten.

Wann ist die beste Reisezeit für Mallorca?

Mai, Juni und September sind ideal: Temperaturen zwischen 18 und 28 °C, kaum Regen und kein Gedränge der Hochsaison. April und Oktober sind gute Alternativen für Wanderer und Radfahrer. Juli und August sind heiß, voll und deutlich teurer.

Wie lange dauert der Flug nach Mallorca?

Von deutschen Großstädten dauert der Direktflug nach Palma de Mallorca rund 2 bis 2,5 Stunden. Ab Frankfurt, München, Berlin, Hamburg und Köln gibt es täglich mehrere Direktverbindungen, besonders von April bis Oktober.

Braucht man auf Mallorca einen Mietwagen?

Für das Tramuntana-Gebirge, die wilden Nordstrände und die Dörfer im Inselinneren ist ein Mietwagen sehr empfehlenswert. In Palma und an der Playa de Palma kommt man ohne Auto aus. Mietwagen sind günstig – ab 20–30 € pro Tag in der Nebensaison buchbar.

Was sind die schönsten Strände Mallorcas?

Zu den Highlights zählen Es Trenc im Süden (feiner weißer Sand, Naturschutz), Cala Agulla im Nordosten (natürliche Dünenbucht), Cala Mondragó (Naturschutzgebiet, familienfreundlich) und die Felsbuchten der Westküste wie Cala Deià. Geheimtipps: Playa de Muro und Cala Mesquida.

Was kostet eine Woche Mallorca-Urlaub?

Pauschalreisen mit Flug und Hotel sind ab ca. 500–700 € pro Person buchbar (Nebensaison, Halbpension). In der Hochsaison steigen die Preise auf 900–1.400 € und mehr. All-Inclusive-Angebote sind oft überraschend günstig – ab ca. 650 € pro Person inklusive aller Mahlzeiten.

Ist Mallorca auch für Aktivurlaub geeignet?

Ja, besonders für Rennradfahrer und Wanderer. Die Serra de Tramuntana gehört zu den besten Radrevieren Europas – Profiteams trainieren dort regelmäßig. Der Fernwanderweg GR 221 durchquert die Tramuntana auf 9 Etappen. Darüber hinaus bieten die Küstenabschnitte hervorragende Möglichkeiten für Klettern, Kayak und Schnorcheln.

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