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Tipps · 5 min Lesezeit · Reisecenter Hannover

Die 10 schönsten Strände der Kanaren

Von Teneriffas wilder Nordküste bis zu Fuerteventuras weißen Dünen – unsere Auswahl der besten Strände der Kanarischen Inseln für 2026.

Die Kanarischen Inseln sind Europas beständigstes Strandreiseziel – und das aus gutem Grund. Über 300 Sonnentage im Jahr, Wassertemperaturen, die selbst im Januar selten unter 19 Grad sinken, und eine Vielfalt, die kaum eine Inselgruppe der Welt bieten kann: schwarze Lavastrände, weiße Sanddünen, türkisblaue Buchten. Wir haben die zehn Strände herausgesucht, die wirklich im Gedächtnis bleiben.

1. Playa de las Canteras – Gran Canaria

Der Stadtstand von Las Palmas ist einer der besten urbanen Strände der Welt: vier Kilometer langer, goldgelber Sand, ein natürliches Felsenriff als Wellenbrecher, und eine Strandpromenade mit echten Lokalen statt Touristenfallen. Wer in Las Palmas übernachtet, hat morgendlich den Strand fast für sich.

2. Corralejo – Fuerteventura

Der Naturpark im Norden Fuerteventuras besteht aus mehrere Kilometer langen Wanderdünen aus weißem Quarzstaub, die wie eine Sahara-Kulisse wirken – nur mit türkisblauem Atlantik dahinter. Die Strände südlich von Corralejo gehören zu den schönsten der gesamten Inselgruppe und sind durch den Naturschutzstatus weitgehend unbebaut geblieben.

3. Playa de Cofete – Fuerteventura

Cofete ist das dramatischste Stück Strand der Kanaren: zwölf Kilometer wild, unerschlossen, von einer Bergkette hinterfangen, die wie eine natürliche Mauer aus der Erde wächst. Die Zufahrt über eine Schotterpiste schreckt viele ab – was Cofete zu einem der wenigen wirklich leeren Großstrände des Archipels macht. Schwimmen nur mit Vorsicht, Unterströmungen.

4. El Médano – Teneriffa

El Médano ist Windsurfer-Mekka und einer der wenigen Teneriffa-Strände, an dem der Wind ein Charaktermerkmal und kein Ärgernis ist. Der breite Sandstrand, die ruhige Promenade und das Fehlen von Hochhaushotels geben El Médano eine Entspanntheit, die dem Rest der Südküste fehlt. Abends wird gegessen, nicht gefeiert.

5. Los Gigantes – Teneriffa

Die Klippen von Los Gigantes fallen senkrecht 600 Meter ins Meer – eine der beeindruckendsten Kulissen der Kanaren. Der kleine schwarze Sandstrand darunter ist ein besonderer Ort: Vulkangestein, türkisblaues Wasser, die Wände wie ein natürliches Amphitheater. Bootstouren von hier aus in Richtung Teno bieten gelegentlich Delfin- und Walbeobachtungen.

6. Playa de Papagayo – Lanzarote

Die Papagayo-Bucht im Süden Lanzarotes ist eine Ansammlung mehrerer kleiner Strände zwischen Lavaklippen – das Wasser hier ist außergewöhnlich klar, das Snorkeln hervorragend. Der Naturschutzstatus verhindert Massenentwicklung, eine geringe Eintrittsgebühr für das Fahrzeug hält den Zustrom überschaubar. Kein Schatten, also Sonnencreme einpacken.

7. Playa de Nogales – La Palma

La Palma ist die grüne Insel – und Nogales ist ihr wildester Strand: schwarzer Lavakies, Klippen, kaum Einrichtungen, und ein Abstieg über eine Serpentinenpiste, der die meisten abschreckt. Genau das macht Nogales zur Gegenwelt zu den überfüllten Resortsträndenbeutet. La Palma insgesamt ist eines der bestgehüteten Geheimnisse des Archipels.

8. Playa de la Aldea – Gran Canaria

Im abgelegenen Westen Gran Canarias, hinter dem Barranco de Guayadeque und dem Naturreservat, liegt La Aldea – ein Fischerort mit einem Strand, den so gut wie keine Reiseführer erwähnen. Schwarzer Kies, klares Wasser, ein kleines Fischrestaurant. Der Weg dorthin über die Küstenstraße von Mogán ist selbst schon das halbe Erlebnis.

9. Playa de Sotavento – Fuerteventura

Sotavento ist der offizielle Schauplatz der Windsurf- und Kitesurfweltmeisterschaft und das mit gutem Grund: Die Lagune, die sich bei Ebbe zwischen Landzunge und Riff bildet, ist ein flaches, warmes, türkises Becken, das für Einsteiger und Profis gleichermaßen funktioniert. Bei Flut ein Strand; bei Ebbe ein eigenes kleines Binnenmeer.

10. Maspalomas-Dünen – Gran Canaria

Die Dünen von Maspalomas sind die bekannteste Landschaft Gran Canarias – und trotz des Ruhms unbestreitbar spektakulär. Zwanzig Hektar Sanddünen, ein Naturschutzgebiet, das sich direkt an das größte Urlauberzentrum der Insel anschließt. Wer früh morgens oder abends kommt, hat die Dünen fast für sich – und das goldene Licht tut sein Übriges.

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