Hinweis: Die folgenden Beschreibungen sind inspirierende Beispiele für Unterkunftstypen, keine Bewertungen konkreter Einzelhäuser. Namen, Besitzerdetails und Kennzahlen sind illustrativ. Buchbare Angebote dieser Art findest du über unsere Reisepartner.
Das Hotel ist mehr als Schlafstätte – es ist die Bühne, auf der der Urlaub stattfindet. Wer morgens aufwacht und durch das Fenster auf etwas Bemerkenswertes blickt, hat schon gewonnen, bevor der Tag richtig begonnen hat. Diese sieben Unterkunftstypen haben eines gemeinsam: Sie machen aus dem Ankommen selbst ein Erlebnis. Kein austauschbarer Hotelbau.
1. Das Festungshotel – Mallorca
Im Nordosten Mallorcas thront ein ehemaliges Verteidigungswerk aus dem 17. Jahrhundert über einem kleinen Fischerdorf. Die dicken Steinmauern, die einst Piraten trotzen sollten, umschließen heute einen Pool, Gartenterrassen mit Olivenbäumen und Zimmer mit Gewölbedecken. Die Lage abseits der Touristenmagnetenroute macht das Haus zu einem Refugium, das man nicht so schnell wieder verlässt.
2. Die Olivenhain-Finca – Andalusien
Zwischen Córdoba und Sevilla, inmitten von 800 Jahre alten Olivenbäumen, liegt diese Finca, die seit Generationen im Besitz derselben Familie ist. Zwölf Zimmer, ein Außenpool und ein Restaurant, das ausschließlich mit dem eigenen Öl kocht – das Frühstück allein rechtfertigt die Reise. Wer Glück hat, erlebt die Ernte im Oktober und darf beim Pressen zuschauen.
3. Das Reet-Resort – Sansibar
An der Nordostküste Sansibars, wo das Korallenriff unmittelbar hinter dem Strand beginnt, stehen zwanzig Bungalows mit Makuti-Reetdächern direkt am Ozean. Das Resort arbeitet ohne Klimaanlage – stattdessen sorgen Meeresbrisen durch durchdachte Architektur für natürliche Kühlung. Die Korallenschutzinitiative des Hauses ist keine Marketingphrase, sondern gelebter Alltag: Gäste können beim Einsetzen von Setzlingen im Hausriff mithelfen.
4. Das Felshotel – Santorin
Nicht am überfüllten Oia-Kliff, sondern im ruhigeren Imerovigli: ein in den Fels gehauenes Boutique-Hotel mit dreizehn Suiten, von denen jede direkt auf die Caldera blickt. Die Pools sind in die Terrassen eingelassen, sodass man beim Schwimmen das Gefühl hat, direkt über dem Meer zu schweben. Die Inhaber haben bewusst auf einen großen Spa-Komplex verzichtet und stattdessen in außergewöhnliche Materialien und Stille investiert.
5. Der Leuchtturm – Portugal
An der Westküste Portugals, auf einer Landzunge über dem Atlantik, wurde ein stillgelegter Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert in ein Hotel für vier Zimmer verwandelt. Der Besitzer war Meeresbiologe und hat das Haus mit Büchern, Karten und Instrumenten aus seiner früheren Tätigkeit eingerichtet. Wer am frühen Morgen auf die Galerie hinaufsteigt, versteht sofort, warum Leuchtturmwächter galten als Menschen, die mit dem Meer im Frieden waren.
6. Das Bergchalet – Dolomiten
Oberhalb von Corvara auf 1.800 Metern Höhe steht dieses Chalet, das im Sommer Wanderern und im Winter Skifahrern gehört – wobei das Haus den Sommer ehrlich gesagt bevorzugt. Die Terrasse zeigt direkt auf die senkrechten Wände der Geislergruppe, das Abendessen wird auf Wunsch als Picknick auf eine der umliegenden Almwiesen geliefert, und die Holzsauna am Abend nach einem langen Trail-Tag gehört zu den Dingen, für die man dankbar ist.
7. Das Riad – Marrakesch
Fünfzehn Gehminuten vom Djemaa el-Fna entfernt, hinter einer unscheinbaren Tür in einer schmalen Gasse der Medina: ein Innenhof mit Zitrusbäumen, einem kleinen Brunnen und dem Geräusch von nichts außer Wasser. Die besten Riads in Marrakesch haben handgefertigte Zellij-Fliesen, Möbel aus lokalem Nussbaumholz und eine persönliche Atmosphäre, die kein Kettenhotel replizieren kann. Solche Häuser bucht man frühzeitig – und findet sie über spezialisierte Reisepartner leichter als auf eigene Faust.
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