Reiseziel · Südeuropa
Italien –
La dolce vita.
Kein Land verbindet Kunst, Küche und Natur so mühelos wie Italien – und kein Land hat so viele Gesichter.
Reiseziel · Südeuropa
Kein Land verbindet Kunst, Küche und Natur so mühelos wie Italien – und kein Land hat so viele Gesichter.
Norditalien vereint auf kleinstem Raum drei völlig unterschiedliche Reisewelten. Der Gardasee, sanft von Olivenbäumen und Zitronengärten umrahmt, ist das wärmste Süßwasser-Badeziel nördlich der Alpen – mit Windsurfern auf dem Wasser und mittelalterlichen Burgruinen im Hintergrund. Venedig ist das Gegenteil von allem, was eine normale Stadt ausmacht: keine Autos, keine geraden Wege, kein Verlass auf die eigene Orientierung. Wer früh morgens oder spät abends durch die Sestieri streift, erlebt eine Stadt von betörender Schönheit. Und die Dolomiten, im Nordosten, sind für Wanderer und Bergsteiger das spektakulärste Gebirge Europas.
Die Toskana ist das, was viele meinen, wenn sie von Italien träumen. Florenz mit den Uffizien, dem Bargello und Michelangelos David – ein Kunstdepot von schier erschlagender Dichte. Siena mit seiner mittelalterlichen Atmosphäre und dem muschelförmigen Piazza del Campo. Und dann das Hinterland: die Val d'Orcia, Sandzypressenalleen, Weinberge und Agriturismo-Höfe, wo das Slow-Travel-Modell seine reinste Form findet. Die Toskana ist teurer geworden – aber sie hält, was sie verspricht.
Die Amalfiküste ist vielleicht die schönste Küstenstraße der Welt – und das weiß fast jeder Reisende, weshalb sie im Sommer auch entsprechend besucht ist. Positano, Ravello mit seinem Gartenhotel hoch über dem Meer, Amalfi selbst mit dem Dom im Zentrum des kleinen Platzes: Die Schönheit ist nicht übertrieben, auch wenn die Fotos lügen, weil sie die engen Gassen und Treppen weglassen. Am besten erkundet man die Küste per Fähre zwischen den Orten – und steigt dabei aus dem Stau der Küstenstraße aus.
Sizilien ist Italiens am meisten unterschätztes Reiseziel. Die griechischen Tempel von Agrigento sind in besserem Zustand als viele Bauten in Griechenland selbst. Das barocke Noto im Südosten leuchtet golden im Abendlicht. Der Ätna raucht und dampft als größter aktiver Vulkan Europas. Und die sizilianische Küche – Arancini, Caponata, frischer Schwertfisch, Cannoli – ist die aufregendste Regionalküche Italiens. Wer die Insel noch nicht kennt, hat einen der besten Reisegründe Europas noch vor sich.
Rom braucht keine Einleitung, aber einen ehrlichen Hinweis: Man kann die Stadt in drei Tagen nicht sehen – man kann sie in drei Tagen nur ahnen. Die Borghese-Galerie (unbedingt vorab buchen) ist eine der besten Sammlungen Europas in einem traumhaften Barockpalast. Trastevere abends, wenn das Touristenprogramm abgehakt ist, zeigt ein Viertel, das sich seine Würde bewahrt hat. Und der Spaziergang von der Spanischen Treppe über das Pantheon zur Piazza Navona – das ist Urbanistik auf einem Niveau, das kein anderes Land der Welt bietet. Ein ehrlicher Hinweis zum Preis: Italien ist selten günstig, aber fast immer die Ausgabe wert.
Reisezeit
Italien hat viele Klimazonen. Der Norden ist im Winter kalt, der Süden und Sizilien ganzjährig mild. Frühling und Herbst sind die schönsten Reisemonate – die Toskana in ihrer goldenen Jahreszeit zu sehen gehört zu den unvergesslichen Erlebnissen Europas.
| Monat | Temp. Rom | Charakter |
|---|---|---|
| Januar | 11°C | Kühler Winter, ruhige Stätten |
| Februar | 12°C | Vorsaison, wenige Touristen |
| März | 15°C | ★ Gut – Frühlingsbeginn |
| April | 18°C | ★ Sehr gut – Osterfeiern, Blüte |
| Mai | 23°C | ★ Beste Reisezeit – warm, grün |
| Juni | 27°C | ★ Gut – warm, Frühsommer |
| Juli | 31°C | Heiß, Hochsaison, voll |
| August | 31°C | Sehr heiß, Ferragosto |
| September | 26°C | ★ Beste Reisezeit – Weinernte, Ruhe |
| Oktober | 20°C | ★ Sehr gut – goldener Herbst |
| November | 15°C | Regnerischer, Nebbiolo-Saison |
| Dezember | 11°C | Weihnachtsmärkte, Weihnacht in Rom |
Häufige Fragen
Frühling (April–Juni) und Herbst (September–Oktober) sind die schönsten Monate: angenehme Temperaturen, weniger Besucher als im Sommer, leuchtende Landschaften. Die Toskana im September zu sehen – Weinberge, goldenes Licht, Zypressen – gehört zu den unvergesslichen Erlebnissen Europas.
Rom mit Kolosseum und Vatikan, Florenz mit dem Dom und den Uffizien, Venedig mit seinen Kanälen, die Amalfiküste, Cinque Terre, Sizilien. Italien ist eines der reichsten Reiseziele der Welt – kulturell, historisch und kulinarisch. Eine Reise reicht kaum.
Das Kolosseum und das Forum Romanum – Zeugen einer Zivilisation, die die Welt formte. Den Vatikan mit dem Petersdom und der Sixtinischen Kapelle – ein Ort, der auch den Glaubensschwachen etwas zu sagen hat. Den Trevi-Brunnen und die Piazza Navona – und mindestens ein gutes Abendessen in einer kleinen Trattoria abseits der Hauptstraßen.
Das ist sehr persönlich. Die Toskana verzaubert mit Weinbergen und Renaissancestädten. Die Amalfiküste überwältigt mit ihrer Dramatik. Venedig ist einmalig auf der Welt. Sizilien verbindet griechische Antike, Barockkultur, Küche und Natur auf engstem Raum. Am besten: mehrmals fahren.
Für die Toskana, Sizilien und ländliche Regionen: unbedingt. In Rom und Florenz ist ein Auto wenig sinnvoll – Verkehr und Parkplätze sind herausfordernd. Zug und Fernbus verbinden die wichtigsten Städte sehr gut.
Italiens Küche ist regional, saisonal und von hoher Qualität. Pasta in der Toskana, Pizza in Neapel, Risotto in Mailand, Arancini in Sizilien – jede Region hat ihre eigene Sprache am Tisch. Essen ist in Italien Kultur. Nehmen Sie sich die Zeit dafür – Ihre Seele wird es Ihnen danken.
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